Zeitlich schließt sich an den Herbst schon bald der Besuch
des Nikolaus in allen Klassen der Volksschule an.
Fleißig werden
Wochen vorher Gedichte auswendig gelernt und Lieder oder Musikstücke
eingeübt, um dem heiligen Mann etwas vorzutragen.
Das Kalenderjahr
geht im Leben der Schule mit einem Familiengottesdienst am
ersten Advent zu Ende. In manchen Jahren basteln und backen
viele Hände
fleißig, um einen Basar zugunsten des Tagesheimes auszurichten.
Traditionell ist schon der große Adventskranzverkauf vor
der Schulkirche.
In den ersten Tagen des neuen Jahres besuchen
die Heiligen drei Könige und ihr Sternträger gemeinsam
mit Herrn Pfarrer Maurer alle Klassen und segnen die Klassenräume.
Dann riecht es überall herrlich nach Weihrauch und an jeder
Tür steht C + M + B (Christus Mansionem Benedicat = Christus
segne dieses Haus) mit der entsprechenden Jahreszahl! Auch zu
diesem Fest werden Lieder und kleine Texte einstudiert.
Seit ein paar Jahren dürfen sich die Schüler über
einen von Erziehern und Lehrern geplanten "Wintersporttag"
freuen, der sie mit Bussen in ein nahe gelegenes Skigebiet
zum Rodeln oder Ski fahren bringt.
Im Fasching – zumeist
am Unsinnigen Donnerstag – steht die ganze Schule Kopf:
vom Rektor bis zur Sekretärin, vom Lehrer bis zur Erzieherin
und vor allem bis zu den Schülern. Bei den Masken sind
der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In der "Mini-Disco" tanzen
Prinzessin und Pirat, Harry Potter und ein Marienkäfer
oder Superman und Indianerfrau lustig vereint. Es locken in
allen Klassenräumen Wettspiele, Geschicklichkeitsparcours,
Krapfen-Essen oder Schaumkuss-Schleuder. Das anschließende
gemeinsame Aufräumen und Wegfegen der Konfettis und Luftschlangen
kündigt dann bereits den nahenden Kehraus an.
Den Beginn der Fastenzeit begehen die Klassen wieder mit einem
Gottesdienst zum Aschermittwoch. Alle bekommen das Aschenkreuz
auf die Stirn gezeichnet.